Innovative Konzepte

Lass uns eine Kuh kaufen – Crowdbutchering mit KaufneKuh

Zugeben, das Wort Crowdbutchering klingt im ersten Moment etwas seltsam. Dahinter verbirgt sich allerdings keine Massenschlachterei, wie man vielleicht zunächst annehmen könnte, sondern ein Konzept, das die traditionelle Tierschlachtung und das Verteilen der Erzeugnisse digitalisiert. Kaufnekuh.de heißt die Plattform, auf der man sich mit anderen Nutzern eine Kuh „kaufen“ kann. Erst wenn es genug Käufer gibt, wird die Kuh, die laut Anbieter aus einer artgerechten Haltung kommt, geschlachtet. So wird nachhaltig sichergestellt, dass die Kuh auch restlos verwertet wird. Ein super Ansatz, wie ich finde, in einer Zeit, in der Tiere in Massentierhaltung leiden und für die Mülltonnen produziert werden.

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Verschenken statt Werben? Warum eigentlich nicht?

Es ist kein Geheimnis, dass gerade das Neukundenmarketing im E-Commerce zum einen sehr teuer und aufwendig ist und zum anderen den größten Teil des Marketingbudgets der Unternehmen auffrisst. Ich habe schon in anderen Beiträgen erwähnt, dass hier ein Ungleichgewicht zum Bestandskundenmarketing herrscht, deshalb möchte ich das nicht genauer erläutern. Vielmehr bin ich in der aktuellen Heftausgabe der t3n auf ein paar bemerkenswerte Aussagen von Gary Vaynerchuck gestoßen, wie man die Neukundengewinnung mit Eins-zu-eins-Marketing attraktiver und effektiver gestalten könnte. Seine Idee: Warum nicht einfach Produkte verschenken, statt sie zu bewerben?

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Call to Action
Call-to-Actions (CtA) sollten motivieren statt langweilen

Eine Landingpage ohne einen Call-to-Action (CtA) ist eine Sackgasse, mit der man das Ziel einer solchen Seite, nämlich eine Conversion in welcher Form auch immer, eindeutig verfehlt hat. Mit einer Landingpage wird der erste Eindruck des Unternehmens vermittelt. Sie soll Interesse und Neugier auf mehr erwecken, aber vor allem soll sie das entstandene Interesse nutzen, um den Besucher zu einer Handlung zu führen. Daher kommt dem Call-to-Action eine zentrale Bedeutung auf der Seite zu. Hier entscheiden Kriterien wie die Platzierung, der Inhalt des Textes aber auch die Korrelation zwischen dem Inhalt der Seite und der Gestaltung des Buttons. Schaut man sich ein wenig auf den verschiedenen Websites um, dann fällt auf, dass viele CtAs zwei wichtige Kriterien gerne vernachlässigen: Motivation und Emotion! Daher möchte ich hier einmal drei Beispiele vorstellen, die das in meinen Augen sehr sinnvoll gelöst haben.

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WLAN-Hotspots und Teslas – was Norwegen besser macht als Deutschland

Wie rückständig Deutschland in Sachen freiem WLAN, vielleicht auch teilweise in der digitalen Transformation per se, noch ist, wurde mir erst vor wenigen Wochen wieder so richtig bewusst. In meinem Sommerurlaub war ich mit dem Wohnmobil in Norwegen unterwegs. Auf der Tour durch die Fjorde und Fjelle dieses beeindruckenden Landes war ich nicht nur völlig überrascht, derart viele Teslas zu sehen (und das nicht nur in den Ballungszentren wie Oslo und Bergen, auch überall in den entlegensten Ortschaften). Es gab auch nahezu überall öffentliche WLAN-Hotspots. Sogar in vielen Provinzsupermärkten. In dem Wissen, dass Norwegen ein extrem fortschrittliches Land ist, hatte ich mich dennoch vor allem auf Highlights in Sachen überwältigender Natur eingestellt. Hinterher kann ich resümieren, dass es auch ein Highlight in Sachen Innovationfähigkeit/ Innovationsbereitschaft war.

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Engelbert Strauss verbindet Online Shop und Kataloggeschäft

Der deutsche Markenhersteller Engelbert Strauss ist längst nicht mehr nur eine gute Wahl für Arbeitsbekleidung. Gerade bei Heimwerkern und in vielen Freizeitbereichen wird die Marke immer präsenter und beliebter. Man könnte fast schon sagen, dass mit Engelbert Strauss Arbeitsmode salonfähig wird. Das B2B-Segment ist allerdings nach wie vor das Kerngeschäft der Marke, die mittlerweile drei Filialen betreibt aber insbesondere auf den Versandhandel mit dem Katalog und auch dem Online Shop setzt. Welchen Stellenwert der Katalog besitzt, zeigt sich an einer interessanten Schnittstelle. Man integriert ihn einfach in den Online Shop und erleichtert damit die Produktauswahl für alle, die eine Onlinebestellung bevorzugen.

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Neuer Anstrich für die Meet Magento Deutschland: traditionelles Community-Event mit neuer Dynamik

Bereits zum zehnten Mal lädt die Meet Magento als eine der führenden E-Commerce-Konferenzen für das Shopsystem Magento zum großen Branchentreff ein. Nach einer Dekade ist es Zeit für Veränderungen – und das bringt eine neue Dynamik, die sich auf der MM16DE zeigen wird. In diesem Jahr wird die Konferenz erstmalig im jungen und modernen pentahotel Leipzig stattfinden. Die Location ist mitten im Stadtzentrum gelegen und bietet mehrere Konferenzsäle, Workshopräume und ausreichend Fläche für die Hauptaussteller sowie eine perfekte Übernachtungsmöglichkeit für Teilnehmer, Sponsoren und Speaker.

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In-Store Mobile App – Navigationssystem im Laden

Neulich wurde bekannt, dass das US-amerikanische Unternehmen Staples in 83 seiner Filialen eine spezielle In-Store App einsetzen wird. Mit dieser App steht den Staples-Kunden eine interaktive Store Map zur Verfügung, mit der sie leichter und schneller durch den die großen Läden navigieren können. Das soll mehr Kunden in die Filialen locken und die Lücke zwischen offline und online weiter schließen. Auch Target setzt eine solche App bereits seit längerer Zeit sehr erfolgreich ein. Eine solche In-Store App könnte auch in Deutschland für bestimmte Unternehmen und Geschäftsfelder sehr wertvoll sein.

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Sei ein Klaus! Regionaler Online Marktplatz Kauf im Allgäu soll Region stärken

Ende September 2016 soll es soweit sein. Dann eröffnet die Allgäuer Zeitung den Online Marktplatz Kauf im Allgäu, um laut eigener Aussage eine optimale Präsenz der heimischen Geschäfte im Netz zu haben und die Kaufkraft in der Region zu halten. Kein neuer, aber ein löblicher Ansatz. Immerhin stehen viele lokale Geschäfte vor erheblichen Schwierigkeiten. Ob das wiederum nur am Onlinehandel liegt, wage ich etwas zu bezweifeln, denn zu oft könnte man in den Geschäften auch die qualifizierte Beratung bemängeln. Warum sollte ich also dann dort überhaupt noch einkaufen? Dass viele Verbraucher, gerade in ländlichen Gebieten, ihre regionalen Geschäfte unterstützen wollen, halte ich für durchaus realistisch. Ich würde mich da auch dazuzählen. Aber das bedeutet nun mal auch mehr zeitlichen Aufwand. Dazu wäre ich ja durchaus bereit, wenn man zuvor sicherstellen könnte, dass das Objekt der Begierde auch im Laden vorrätig ist. Das ist halt leider meist nicht der Fall. Dieser Missstand könnte durchaus die Chance für eine solche Plattform sein.

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